Werdegang im Überblick

Vom Steuergerät zur Cloud-Plattform

19 Jahre, fünf Stationen. Diese Seite bündelt die Belege: die Stationen, das Kompetenzprofil aus sechs Zeugnissen, die Projekte im Detail und ein externes Management-Audit — alles nachprüfbar.

2018 – heute Robert Bosch GmbH, Stuttgart
Product Owner, Teamleiter & Architekt — Developer Platforms & Automation
2017 – 2018 Philips Medizin-Systeme, Böblingen
Software Development Engineer — Patientenmonitoring
2011 – 2017 Elektrobit Automotive, Böblingen
Expert Development Engineer, Scrum Master & Architekt — Fahrerassistenz
2011 Minol Messtechnik, Leinfelden-Echterdingen
Software-Entwickler F&E — Smart-Metering-Funknetzwerk
2007 – 2011 Gigatronik Stuttgart
Entwicklungsingenieur — Embedded-Steuergeräte
2003 – 2007 Hochschule Esslingen
Dipl.-Ing. (FH) Technische Informatik

Womit ich arbeite

Führung & Methode

Product OwnershipTeamleitung (bis 13 MA, international)Scrum & KanbanRequirements EngineeringStakeholder-ManagementMentoring

Plattform & DevOps

Internal Developer PlatformsKubernetesDockerAzureTerraformJenkinsGitHub ActionsCI/CD

Entwicklung

Python (FastAPI, Django)REST / OpenAPIC / C++ / C#React / Vue.jsPostgreSQL / MongoDBEmbedded (AUTOSAR, OSEK)

Projekte

Werdegang in Projekten

Jede Station ist belegbar — filterbar nach Rolle und Branche.

Rolle
Branche
Ansicht
  1. 2025 · Interne Entwicklerkonferenzen (Bosch)

    Speaker: Platform Engineering & Orchestration

    Vorträge auf zwei Entwicklerkonferenzen (DevCon Stuttgart 02/2025, BoCSE & Testfest Renningen 07/2025): „Introduction to Platform Engineering and Platform Orchestration".

    Product Owner Public Speaking

  2. 2025 · Robert Bosch GmbH

    Developer Experience & AI-Onboarding (BODE)

    PO & Teamleiter Customer Experience: Self-Service, Trainings, Support und Kundenakquise für die Plattform — umgesetzt u. a. AI-gestütztes Onboarding (Chatbot), Learning Paths und ein Education Center.

    Product OwnerTeamleitung AI/LLMSelf-ServiceEnablement

  3. 2023–2025 · Robert Bosch GmbH

    Internal Developer Platform: Orchestrator (BODE)

    Platform Engineering bei einem der größten Industriekonzerne Europas.

    Product Owner der Orchestrator-Komponente einer Internal Developer Platform für einen Konzern mit ~400.000 Mitarbeitern: Produktstrategie, Multi-Cluster-Evaluierung, Release 1.0, internationale Zusammenarbeit über 4 Teams.

    Product OwnerTeamleitung KubernetesCloudTerraformPlatform Engineering

  4. 2022–2024 · Robert Bosch GmbH

    Produktverantwortung Entwickler-Toollandschaft

    Teamleitung (7 → 13 Mitarbeiter, DE + Indien) für zentrale Entwicklungswerkzeuge: Produkt- und Servicequalität, Kostenplanung, einheitlicher Kundenauftritt, neue Kundenbereiche erschlossen.

    TeamleitungProduct Owner DOORSBitbucketSonarQube

  5. 2018–2022 · Robert Bosch GmbH

    WARP: konzernweite Firewall- & Compliance-Automation

    Vom leeren Repo zur konzernweiten Plattform.

    Maßgeblicher Aufbau einer Web-Plattform zur Automatisierung von Firewall-Workflows, konzernweit im Einsatz — manuelle Prozesse vollautomatisiert. Parallel Team Lead des Build-&-Deploy-Teams und Scrum Master.

    EntwicklungArchitekturScrum Master / AgileTeamleitung PythonDjangoCeleryPostgreSQLDockerJenkins

  6. 2017–2018 · Philips Medizin-Systeme

    Patientenmonitoring

    Entwicklung für Patientenmonitore in regulierter Umgebung; Jenkins für den Software-Integrationsprozess eingeführt.

    Entwicklung C++C#Jenkins

  7. 2011–2017 · Elektrobit Automotive

    Fahrerassistenzsysteme für Daimler

    Scrum Master, stellv. Projektleiter und Architekt in 8–12-Personen-Teams: CI-Toolketten aufgebaut, agile Prozesse etabliert, AUTOSAR-Funktionsentwicklung, Architektur für Reverse-Dokumentation komplexer FAS-Software.

    EntwicklungArchitekturScrum Master / AgileTeamleitung AUTOSARSimulink/TargetLinkPythonJenkins

  8. 2011 · Minol Messtechnik

    Multihop-Funknetzwerk für Smart Metering

    F&E: Analyse von Ablaufsteuerung und Datenverwaltung des Funknetzwerks, Konzeption und Integration einer Fehlererfassung — IoT, bevor es so hieß.

    Entwicklung Embedded CFunktechnik

  9. 2008–2011 · Gigatronik Stuttgart

    PTC-Zuheizer: Steuergeräte-Software & Supervision

    Der unsichtbare Wächter: sichere Steuergeräte-Software, die in Serie ging.

    Software-Komponentenverantwortlicher (IOControl, Supervision, LIN) für einen elektrischen PTC-Zuheizer (Serie): Überstromerkennung mit Hysterese & Selbstheilung, CANdela-Fehlerspeicher-Logik, PIL-Restbussimulation. Zusätzlich firmenintern genutzte UML-für-C-Designrichtlinien inkl. EA-Codegenerator.

    EntwicklungArchitektur Embedded CEnterprise Architect (UML/C)CANdelaCANoeCANapeLINPWM/ADC

  10. 2007–2011 · Gigatronik Stuttgart

    Steuergeräte-Serienentwicklung Automotive

    Serien- und Prototypensoftware für Kfz-Steuergeräte (u. a. Gurtstraffer, Glühkerzensteuergerät, Sitzheizung) inkl. Buskommunikation und Fehlerspeichermanagement. Einzelprojekte siehe Blog-Tagebuch.

    Entwicklung CCAN/LINCANbeddedTargetLink

  11. 2007 · Hochschule Esslingen · Diplomarbeit (bei Gigatronik)

    Diplomarbeit: Autocode-Schnittstelle zur Einbindung von Embedded-Hardware in TargetLink für verschiedene Mikrocontroller-Architekturen

    Vom Simulink-Modell direkt ins fahrende Auto.

    Diplomarbeit: eine TargetLink-Bibliothek, die modellbasiert erzeugten C-Code ohne Handarbeit direkt auf dem canAIDER-Universalsteuergerät (TriCore TC1796) an echte Hardware-Schnittstellen (IO, ADC, PWM, SPI, I²C, CAN) anbindet — so lässt sich Anwendungssoftware zeitnah im Fahrzeug testen. Note 1,5, anschließend Übernahme.

    EntwicklungArchitektur MATLAB/SimulinkTargetLinkEmbedded CTriCore TC1796CAN

  12. 2006–2007 · Hochschule Esslingen

    Studienarbeit: Entwicklung eines OSEK-konformen Echtzeitbetriebssystems (HSE Free OSEK)

    Bevor ich Plattformen orchestriert habe, habe ich ein Betriebssystem geschrieben.

    Studienarbeit: mit meinem Kommilitonen ein preemptives, prioritätsbasiertes Echtzeitbetriebssystem nach OSEK-Standard komplett selbst gebaut — Kernel, zwei Scheduler und Assembler-Context-Switching für zwei Mikrocontroller-Architekturen (ARM7 LPC2148 & Freescale HCS12), inkl. eigener Context-Speicher-Lösung gegen Interrupt-Verschachtelung. Note 1,0.

    EntwicklungArchitektur CAssemblerOSEKRTOSARM7 (LPC2148)HCS12

Kompetenzprofil

Was sechs Zeugnisse über 19 Jahre sagen

Sechs Arbeits- und Zwischenzeugnisse aus fünf Stationen zeichnen dasselbe Bild — aus unabhängiger Quelle, nicht aus meiner Feder.

FachwissenAuffassungMotivationBelastbarkeitArbeitsweiseArbeitserfolgFührungSozialverhalten

Tipp: Zeugnisse in der Legende an-/abwählen.

Vom Fachspezialisten zur Führungskraft

Karriere-Entwicklung im Überblick

Meine berufliche Entwicklung ruht auf einem exzellenten technischen Fundament, das über die Jahre gezielt um strategische Führungs- und Handlungskompetenzen erweitert wurde:

  • Konstante Stärken: Höchstes Fachwissen, ausgeprägte Eigenmotivation und Präzision in der Arbeitsweise bilden seit Tag 1 das verlässliche Fundament.
  • Gezielte Evolution: Teamführung, Belastbarkeit und Sozialverhalten haben sich über die Berufsstationen hinweg kontinuierlich zu absoluten Spitzenwerten entwickelt.

Das Ergebnis: ein geschlossenes Kompetenzprofil, das fundierte technische Expertise nahtlos mit moderner Produkt- und Teamverantwortung verbindet.

Die Werte sind meine Lesart der Beurteilungssprache (deutsches Zeugnis-Notensystem), keine im Dokument vergebenen Zahlen.

Kompetenzprofil · Detail

Alle sechs Zeugnisse im Überblick

Jede Spalte ein Zeugnis, jede Zeile ein Kriterium — je kräftiger, desto höher die Bewertung. Leere Felder heißt: diese Dimension wurde im jeweiligen Zeugnis nicht beurteilt (z. B. Führung in reinen Entwicklerrollen). Klick auf eine Note zeigt den Original-Textauszug aus dem Zeugnis.

Gigatronik 2011 Minol 2011 Elektrobit 2017 Philips 2018 Bosch 2022 Bosch 2026
Fachkompetenz 4.3
Auffassungsgabe & Lernen 4.74.35.0
Motivation & Engagement 4.34.74.5
Belastbarkeit 4.5
Zuverlässigkeit & Arbeitsweise 4.34.04.7
Arbeitserfolg 4.04.35.0
Führung & Teamentwicklung
Kommunikation & Sozialverhalten 4.04.34.3

* Minol (2011): Kurze F&E-Station (4 Monate). Nur ein Gesamturteil („zu unserer höchsten Zufriedenheit") dokumentiert — kein Volltext-Zeugnis, daher keine Einzelbelege.

/ 5

Originalauszug aus dem Zeugnis.

Externes Management-Audit 2022

Was ein unabhängiges Assessment fand

Ein externes Management-Audit (durchgeführt von aestimamus, 2022) hat mein Kompetenzprofil unabhängig erhoben — mit Interview, Präsentationsaufgabe, Fallstudie und simuliertem Mitarbeitergespräch. Anders als ein Arbeitszeugnis ist das eine bewusst kritische Skala: eine 3 heißt „stabile Ausprägung", erst 4–5 stehen für stark bzw. sehr stark. Genau deshalb ist das Bild ehrlich und differenziert.

Gesamtvotum Empfehlung mit Einschränkung — solide Kompetenz mit klar erkennbarem Potenzial.
Ergebnisprofil (IST vs. SOLL)
IST-Profil SOLL-Profil 1 = großer Entwicklungsbedarf · 5 = sehr starke Ausprägung

Persönliche Kompetenzen

Auftreten und Kommunikation
Kontakt und Beziehung
Kritik und Konflikt
Lernbereitschaft und SelbstreflexionEntwicklungsfeld
LeistungsmotivationEntwicklungsfeld

Führungskompetenz

Aufgabenorientierte Führung
Mitarbeiterorientierte Führung

Problemlösungskompetenz

Analyse und SchlussfolgerungEntwicklungsfeld
Umsetzung und aktive Entscheidung

Unternehmerische Kompetenz

Innovation und Veränderungsmanagement
Markt und StrategieEntwicklungsfeld
Vertriebspartner- und Kundenorientierung

Hinweis: Die IST/SOLL-Werte sind aus der Original-Ergebnisgrafik abgelesen (Skala 1–5).

Stärken

  • Ehrliches, offenes und nahbares Auftreten, womit sich ein hohes Sympathiepotenzial verbindet. deckt sich mit „durchgehend vorbildlichem" Sozialverhalten in den Zeugnissen
  • Ausgeprägte Führungsmotivation, gekennzeichnet durch eine mitarbeiter*innenorientierte Perspektive: im Umgang anpassungsfähig und zur Perspektivübernahme gewillt (und auch grundsätzlich fähig). ↔ Spitzenwerte bei „Führung & Teamentwicklung" (int. Team, 2026)
  • Markante Fähigkeit und Bereitschaft zur Selbstreflexion: differenzierte Auseinandersetzung mit eigenen Stärken und Entwicklungsfeldern sowie Offenheit für Feedback. genau diese Stärke macht die offene Darstellung der Lernfelder unten glaubwürdig
  • Sprachliche Gewandtheit und Artikulationsfähigkeit: kommuniziert und präsentiert Inhalte überzeugend. ↔ „Auffassungsgabe" und Kommunikation in mehreren Zeugnissen
  • Zeigt sich positionierungsbereit und meinungsfreudig; strahlt dabei eine innere Unabhängigkeit aus.
  • Findet Freude an inhaltlichen und führungsbezogenen Herausforderungen (Leistungsmotivation). ↔ „beeindruckendes Arbeitspensum, auch in Belastungsspitzen" (2026)

Entwicklungsfelder

  • Präsentations- und Analyseverhalten: orientierungsstiftende Elemente und Strukturierungsmethoden (z. B. SWOT-Analyse) würden die Nachvollziehbarkeit unterstützen.
  • Zeitmanagement und Prägnanz: eine stärkere inhaltliche Fokussierung wird empfohlen, um Inhalte präzise („kurz und knapp") darzulegen (s. teilweise Tendenz in Richtung Ausführlichkeit).
  • Perspektivwechsel: die vorhandene Fähigkeit zur Antizipation der Erwartung der Interaktionspartner*innen sollte konsequent und bewusst eingesetzt werden.
  • Offenheit zur Selbstkritik: weiterhin ehrlich und reflektiert, in der Darstellung jedoch balancierter mit Selbstkritik und der proaktiven Darlegung eigener Entwicklungsfelder umgehen.

Woran ich seitdem gearbeitet habe

Dieselben Felder tauchten auch im späteren Kollegenfeedback auf. Ich nehme sie ernst — hier ist die konkrete Fortführung:

Prägnanz & Fokussierung

RückmeldungExternes Audit wie Kollegenfeedback spiegelten eine Tendenz zur Ausführlichkeit — „vom Detail zur Kernaussage".

SeitdemBewusstes Reduzieren auf Kernbotschaften in Präsentationen und Entscheidungsvorlagen; kürzere erste Einschätzungen statt Perfektionismus.

Strukturierte Analyse

RückmeldungEmpfehlung, Strukturmethoden (z. B. SWOT) systematischer einzusetzen, um Nachvollziehbarkeit zu erhöhen.

SeitdemFeste Bewertungsraster in Auswahl- und Architekturentscheidungen — sichtbar etwa im IT Product Selector.

Unternehmerisch-strategisches Denken

RückmeldungWunsch nach mehr Blick auf betriebswirtschaftliche Kennzahlen (KPIs) und die größere strategische Linie.

SeitdemKosten- und Wertbetrachtung fest in Produktentscheidungen verankert (z. B. explizite LLM-Kostentransparenz in eigenen Tools).