Werdegang im Überblick

Vom Steuergerät zur Cloud-Plattform

19 Jahre, fünf Stationen. Diese Seite bündelt die Belege: die Stationen, das Kompetenzprofil aus sechs Zeugnissen, die Projekte im Detail und ein externes Management-Audit — alles nachprüfbar.

2022 – heute Robert Bosch GmbH, Stuttgart
Product Owner & Teamleiter — Internal Developer Platform (BODE)
2018 – 2022 Robert Bosch GmbH, Stuttgart
Entwickler, Architekt, Scrum Master & Team Lead — Security-Automation (WARP)
2017 – 2018 Philips Medizin-Systeme, Böblingen
Software Development Engineer — Patientenmonitoring
2011 – 2017 Elektrobit Automotive, Böblingen
Expert Development Engineer, Scrum Master & Architekt — Fahrerassistenz
2011 Minol Messtechnik, Leinfelden-Echterdingen
Software-Entwickler F&E — Smart-Metering-Funknetzwerk
2007 – 2011 Gigatronik Stuttgart
Entwicklungsingenieur — Embedded-Steuergeräte
2003 – 2007 Hochschule Esslingen
Dipl.-Ing. (FH) Technische Informatik

Womit ich arbeite

Führung & Methode

Product OwnershipTeamleitung (bis 13 MA, international)Scrum & KanbanRequirements EngineeringStakeholder-ManagementMentoring

Plattform & DevOps

Internal Developer PlatformsKubernetesDockerAzureTerraformJenkinsGitHub ActionsCI/CD

Entwicklung

Python (FastAPI, Django)REST / OpenAPIC / C++ / C#React / Vue.jsPostgreSQL / MongoDBEmbedded (AUTOSAR, OSEK)

Projekte

Werdegang in Projekten

Jede Station ist belegbar — filterbar nach Rolle und Branche.

  1. 2022 – heute · Robert Bosch GmbH

    Product Owner & Teamleiter — Internal Developer Platform (BODE)

    Produkt / Projekttyp
    Interne Entwickler-Plattform für einen Konzern mit ~400.000 Mitarbeitern — Platform Engineering
    Verantwortung
    Produktverantwortung (PO) und Teamleitung; internationale Zusammenarbeit über mehrere Teams (DE + Indien, bis 13 Mitarbeiter).

    Kernaufgaben

    • Product Owner der Orchestrator-Komponente: Produktstrategie, Roadmap, Backlog, Stakeholder-Management, Release 1.0
    • Teamleitung Customer Experience: Self-Service, Trainings, Support und Kundenakquise für die Plattform
    • AI-gestütztes Onboarding (Chatbot), Learning Paths und ein Education Center eingeführt
    • Produktverantwortung für die zentrale Entwickler-Toollandschaft (Qualität, Kostenplanung, einheitlicher Kundenauftritt)
    • Multi-Cluster-/Plattform-Evaluierung; Speaker auf zwei Entwicklerkonferenzen (Platform Engineering)
  2. 2018 – 2022 · Robert Bosch GmbH

    Entwickler, Architekt, Scrum Master & Team Lead — Security-Automation (WARP)

    Produkt / Projekttyp
    Web-Plattform zur Automatisierung von Firewall- & Compliance-Workflows (WARP), konzernweit im Einsatz — IT-Security
    Verantwortung
    Maßgeblicher Aufbau der Plattform; parallel Team Lead des Build-&-Deploy-Teams und Scrum Master.

    Kernaufgaben

    • Web-Plattform (Python/Django/Celery/PostgreSQL/Docker) vom leeren Repo zur konzernweiten Nutzung aufgebaut
    • Manuelle Firewall- und Regel-Prozesse vollständig automatisiert (Network Security Policy Management)
    • Team Lead des Build-&-Deploy-Teams; Scrum Master
    • CI/CD, Containerisierung und Betrieb der Plattform
  3. 2017 – 2018 · Philips Medizin-Systeme

    Software Development Engineer — Patientenmonitoring

    Produkt / Projekttyp
    Patientenmonitore (IntelliVue) in regulierter Medizintechnik
    Verantwortung
    Softwareentwicklung in regulierter, sicherheitskritischer Umgebung.

    Kernaufgaben

    • Entwicklung von Kontrollfunktionen (u. a. Katheterlabor, Laborschnittstelle) in C++/C#
    • Einführung von Jenkins im Software-Integrationsprozess
  4. 2011 – 2017 · Elektrobit Automotive

    Expert Development Engineer, Scrum Master & Architekt — Fahrerassistenz

    Projektlebenslauf ansehen
    Produkt / Projekttyp
    Fahrerassistenzsysteme (FAS/ADAS) für Daimler
    Verantwortung
    Technische Führung & Architektur, Scrum Master und stellv. Projektleitung in 8–12-Personen-Teams.

    Kernaufgaben

    • AUTOSAR-Funktionsentwicklung (Simulink/TargetLink) über mehrere Teilprojekte (u. a. VPU, RDU3/4, AIM, Kamera-Schutzklappe, ESP-Längsregler)
    • CI-Toolketten aufgebaut (Python/Jenkins), agile Prozesse etabliert
    • Architektur & Reverse-Dokumentation komplexer FAS-Software
    • Vertretung des Product Owners (AIM-Projekt sowie mehrere Monate im ESP-Längsregler-Projekt)
  5. 2011 · Minol Messtechnik

    Software-Entwickler F&E — Smart-Metering-Funknetzwerk

    Produkt / Projekttyp
    Multihop-Funknetzwerk für die Verbrauchserfassung (Forschung & Entwicklung)
    Verantwortung
    Analyse und Weiterentwicklung im F&E-Kontext.

    Kernaufgaben

    • Analyse von Ablaufsteuerung & Datenverwaltung des Funknetzwerks
    • Konzeption und Integration einer Fehlererfassung — IoT, bevor es so hieß
  6. 2007 – 2011 · Gigatronik Stuttgart

    Entwicklungsingenieur — Embedded-Steuergeräte

    Projektlebenslauf ansehen
    Produkt / Projekttyp
    Serien- & Prototypensoftware für Kfz-Steuergeräte (Automotive)
    Verantwortung
    Software-Komponentenverantwortung, Testautomatisierung und Methodik; erster direkter Kundenkontakt.

    Kernaufgaben

    • Software-Komponentenverantwortung inkl. funktionaler Sicherheit — PTC-Zuheizer (IOControl, Supervision, LIN), serienreif
    • Diagnose- & Fehlerspeicher-Testautomation (UDS/GMW3110) mit CANoe/CAPL & CANape — Testaufwand je Softwarestand von Wochen auf einen halben Tag reduziert (TRW, Beru)
    • Firmenweite UML-für-C-Designrichtlinien inkl. Enterprise-Architect-Codegenerator (Architektur & Methodik)
    • Prototypen- & Sonderentwicklung: Redesign des virtuellen EEPROM-Managers und Multizonen-Sitzheizung (Touch-Display)
    • Modellbasierte Entwicklung & seriennahe Codegenerierung (MATLAB/Simulink, TargetLink) — elektrohydraulische Servolenkung
  7. 2003 – 2007 · Hochschule Esslingen

    Dipl.-Ing. (FH) Technische Informatik

    Produkt / Projekttyp
    Studium mit Embedded-Schwerpunkt
    Verantwortung
    Studienleistungen und hardwarenahe Praxisprojekte.

    Kernaufgaben

    • Studienarbeit: eigenes Echtzeitbetriebssystem nach OSEK (Note 1,0)
    • Diplomarbeit: TargetLink-Autocode-Schnittstelle bei Gigatronik (Note 1,5)
    • Praxissemester Embedded (Leuze electronic): 8051, OLED-Treiber, Barcode-Sensorik

Kompetenzprofil

Was sechs Zeugnisse über 19 Jahre sagen

Sechs Arbeits- und Zwischenzeugnisse aus fünf Stationen zeichnen dasselbe Bild — aus unabhängiger Quelle, nicht aus meiner Feder.

FachwissenAuffassungMotivationBelastbarkeitArbeitsweiseArbeitserfolgFührungSozialverhalten

Tipp: Zeugnisse in der Legende an-/abwählen.

Vom Fachspezialisten zur Führungskraft

Karriere-Entwicklung im Überblick

Meine berufliche Entwicklung ruht auf einem exzellenten technischen Fundament, das über die Jahre gezielt um strategische Führungs- und Handlungskompetenzen erweitert wurde:

  • Konstante Stärken: Höchstes Fachwissen, ausgeprägte Eigenmotivation und Präzision in der Arbeitsweise bilden seit Tag 1 das verlässliche Fundament.
  • Gezielte Evolution: Teamführung, Belastbarkeit und Sozialverhalten haben sich über die Berufsstationen hinweg kontinuierlich zu absoluten Spitzenwerten entwickelt.

Das Ergebnis: ein geschlossenes Kompetenzprofil, das fundierte technische Expertise nahtlos mit moderner Produkt- und Teamverantwortung verbindet.

Die Werte sind meine Lesart der Beurteilungssprache (deutsches Zeugnis-Notensystem), keine im Dokument vergebenen Zahlen.

Kompetenzprofil · Detail

Alle sechs Zeugnisse im Überblick

Jede Spalte ein Zeugnis, jede Zeile ein Kriterium — je kräftiger, desto höher die Bewertung. Leere Felder heißt: diese Dimension wurde im jeweiligen Zeugnis nicht beurteilt (z. B. Führung in reinen Entwicklerrollen). Klick auf eine Note zeigt den Original-Textauszug aus dem Zeugnis.

Gigatronik 2011 Minol 2011 Elektrobit 2017 Philips 2018 Bosch 2022 Bosch 2026
Fachkompetenz 4.3
Auffassungsgabe & Lernen 4.74.35.0
Motivation & Engagement 4.34.74.5
Belastbarkeit 4.5
Zuverlässigkeit & Arbeitsweise 4.34.04.7
Arbeitserfolg 4.04.35.0
Führung & Teamentwicklung
Kommunikation & Sozialverhalten 4.04.34.3

* Minol (2011): Kurze F&E-Station (4 Monate). Nur ein Gesamturteil („zu unserer höchsten Zufriedenheit") dokumentiert — kein Volltext-Zeugnis, daher keine Einzelbelege.

/ 5

Originalauszug aus dem Zeugnis.

Externes Management-Audit 2022

Was ein unabhängiges Assessment fand

Ein externes Management-Audit (durchgeführt von aestimamus, 2022) hat mein Kompetenzprofil unabhängig erhoben — mit Interview, Präsentationsaufgabe, Fallstudie und simuliertem Mitarbeitergespräch. Anders als ein Arbeitszeugnis ist das eine bewusst kritische Skala: eine 3 heißt „stabile Ausprägung", erst 4–5 stehen für stark bzw. sehr stark. Genau deshalb ist das Bild ehrlich und differenziert.

Gesamtvotum Empfehlung mit Einschränkung — solide Kompetenz mit klar erkennbarem Potenzial.
Ergebnisprofil (IST vs. SOLL)
IST-Profil SOLL-Profil 1 = großer Entwicklungsbedarf · 5 = sehr starke Ausprägung

Persönliche Kompetenzen

Auftreten und Kommunikation
Kontakt und Beziehung
Kritik und Konflikt
Lernbereitschaft und SelbstreflexionEntwicklungsfeld
LeistungsmotivationEntwicklungsfeld

Führungskompetenz

Aufgabenorientierte Führung
Mitarbeiterorientierte Führung

Problemlösungskompetenz

Analyse und SchlussfolgerungEntwicklungsfeld
Umsetzung und aktive Entscheidung

Unternehmerische Kompetenz

Innovation und Veränderungsmanagement
Markt und StrategieEntwicklungsfeld
Vertriebspartner- und Kundenorientierung

Hinweis: Die IST/SOLL-Werte sind aus der Original-Ergebnisgrafik abgelesen (Skala 1–5).

Stärken

  • Ehrliches, offenes und nahbares Auftreten, womit sich ein hohes Sympathiepotenzial verbindet. deckt sich mit „durchgehend vorbildlichem" Sozialverhalten in den Zeugnissen
  • Ausgeprägte Führungsmotivation, gekennzeichnet durch eine mitarbeiter*innenorientierte Perspektive: im Umgang anpassungsfähig und zur Perspektivübernahme gewillt (und auch grundsätzlich fähig). ↔ Spitzenwerte bei „Führung & Teamentwicklung" (int. Team, 2026)
  • Markante Fähigkeit und Bereitschaft zur Selbstreflexion: differenzierte Auseinandersetzung mit eigenen Stärken und Entwicklungsfeldern sowie Offenheit für Feedback. genau diese Stärke macht die offene Darstellung der Lernfelder unten glaubwürdig
  • Sprachliche Gewandtheit und Artikulationsfähigkeit: kommuniziert und präsentiert Inhalte überzeugend. ↔ „Auffassungsgabe" und Kommunikation in mehreren Zeugnissen
  • Zeigt sich positionierungsbereit und meinungsfreudig; strahlt dabei eine innere Unabhängigkeit aus.
  • Findet Freude an inhaltlichen und führungsbezogenen Herausforderungen (Leistungsmotivation). ↔ „beeindruckendes Arbeitspensum, auch in Belastungsspitzen" (2026)

Entwicklungsfelder

  • Präsentations- und Analyseverhalten: orientierungsstiftende Elemente und Strukturierungsmethoden (z. B. SWOT-Analyse) würden die Nachvollziehbarkeit unterstützen.
  • Zeitmanagement und Prägnanz: eine stärkere inhaltliche Fokussierung wird empfohlen, um Inhalte präzise („kurz und knapp") darzulegen (s. teilweise Tendenz in Richtung Ausführlichkeit).
  • Perspektivwechsel: die vorhandene Fähigkeit zur Antizipation der Erwartung der Interaktionspartner*innen sollte konsequent und bewusst eingesetzt werden.
  • Offenheit zur Selbstkritik: weiterhin ehrlich und reflektiert, in der Darstellung jedoch balancierter mit Selbstkritik und der proaktiven Darlegung eigener Entwicklungsfelder umgehen.

Woran ich seitdem gearbeitet habe

Dieselben Felder tauchten auch im späteren Kollegenfeedback auf. Ich nehme sie ernst — hier ist die konkrete Fortführung:

Prägnanz & Fokussierung

RückmeldungExternes Audit wie Kollegenfeedback spiegelten eine Tendenz zur Ausführlichkeit — „vom Detail zur Kernaussage".

SeitdemBewusstes Reduzieren auf Kernbotschaften in Präsentationen und Entscheidungsvorlagen; kürzere erste Einschätzungen statt Perfektionismus.

Strukturierte Analyse

RückmeldungEmpfehlung, Strukturmethoden (z. B. SWOT) systematischer einzusetzen, um Nachvollziehbarkeit zu erhöhen.

SeitdemFeste Bewertungsraster in Auswahl- und Architekturentscheidungen — sichtbar etwa im IT Product Selector.

Unternehmerisch-strategisches Denken

RückmeldungWunsch nach mehr Blick auf betriebswirtschaftliche Kennzahlen (KPIs) und die größere strategische Linie.

SeitdemKosten- und Wertbetrachtung fest in Produktentscheidungen verankert (z. B. explizite LLM-Kostentransparenz in eigenen Tools).